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Vortrag über den Dokumentarfilm "AUSERWÄHLT UND AUSGEGRENZT: DER HASS AUF JUDEN IN EUROPA"

Prof. Sabine Rollberg

Datum: Donnerstag, 28. Juni 2018
Uhrzeit: 8:15-9:45
Ort: Hörsaal 2006 (KG II, Erdgeschoss, Eingang vom Platz der Alten Synagoge)
Eintritt frei.

Im Rahmen der Vorlesung „Vom Faktum zur Nachricht“, von Herrn Prof. Dr. Daniel Jacob, spricht Prof. Sabine Rollberg über den Dokumentarfilm.
Über diesen Film schreibt Wikipedia: „[...] 90-minütiger Dokumentarfilm von Joachim Schroeder und Sophie Hafner von 2015/2016. Er behandelt den aktuellen Antisemitismus vor allem in Deutschland, Frankreich und den von Israel besetzten Palästinensischen Autonomiegebieten. Die Auftraggeber, der deutsch-französische Fernsehsender Arte und der WDR, wollten den Film zunächst nicht ausstrahlen. Als Gründe gaben sie Abweichungen vom verabredeten Sendekonzept und Qualitätsmängel an. Nachdem Bild.de den Film einen Tag lang veröffentlicht hatte, strahlten Arte und Das Erste (für den WDR) den Film am 21. Juni 2017 in einer kommentierten Fassung aus. Zudem bot der WDR eine Diskussionssendung und einen schriftlichen „Faktencheck“ dazu an. Der Film und das Vorgehen der Auftraggeber wurden öffentlich kontrovers diskutiert.
Sabine Rollberg war u.a. ARD-Korrespondentin in Paris; von 1994 bis 1997 hatte sie die Leitung der Chef-Redaktion von ARTE in Straßburg inne; seit 1999 war sie ARTE-Beauftragte bzw. Redaktionsleiterin für ARTE beim WDR. Viele der von ihr betreuten Filme wurden mit renommierten Preisen (LOLA, Grimme, Europäischer Filmpreis u.v.a.) ausgezeichnet. Derzeit ist sie tätig als Professorin an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie war auch verantwortliche Redakteurin für die Betreuung des Films „Auserwählt und ausgegrenzt“. In der Veranstaltung wird sie die Vorgänge um die Entstehung, die Absetzung und die nachträgliche Präsentation des Films aus ihrer Perspektive darstellen und kommentieren.

Die vom WDR schließlich veröffentlichte Fassung ist seit einem Jahr hier abrufbar. Leider ist das Video nur noch bis zum 21.6.18 freigeschaltet. Die Version der Filmemacher kann auf Rückfrage an daniel.jacob@romanistik.uni-freiburg.de zugänglich gemacht werden.